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C. Hinweise auf sonstige staatliche Förderprogramme (ohne Gewähr)

Die Darstellung der staatlichen Förderungen an dieser Stelle ist nicht vollständig und wegen der jeweils kurzfristigen Änderungen bei den Förderbedingungen nicht immer aktuell. Diesbezüglich ist deshalb jeweils eine ausführliche Förderberatung erforderlich.

1. Solaranlagen für die Warmwasserbereitung und die Heizungsunterstützung

2. Bonusförderung für den gleichzeitigen Heizkesselaustausch bei der  Installation der Solaranlage für die Warmwasserversorgung und Heizungsunterstützung

Schnell entscheiden und erhöhte Fördermittel für Solaranlagen sichern

Die Erstinstallation einer Solarkollektoranlage mit einer Fläche von bis zu 40 Quadratmetern wird mit 90,00 Euro pro angefangenen Quadratmeter Kollektorfläche bezuschusst. Die Anschaffung einer Solaranlage lohnt sich, denn sie spart bis zu 60 Prozent der Heizenergie. Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) empfiehlt, den veralteten Heizkessel gegen einen effizienten Erdgas-Brennwertkessel auszutauschen. So lassen sich weitere 20 Prozent Energie einsparen. Zusätzlich gibt es für den gleichzeitigen Kesseltausch bei der Installation einer Solaranlage einen Kesseltauschbonus des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Höhe von 500,00 Euro. Informationen zur Förderung sowie eine Liste der förderfähigen Kollektoren und Solaranlagen gibt es unter http://www.bafa.de/.

3. Förderung von Gas-Wärmepumpen
Für die Förderung der energetischen Gebäudesanierung und die Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt gelten seit 31.12.2011 neue Bedingungen in dem vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bzw. der KfW verwalteten Programme.
U.a. wird die Modernisierung mit einer Gas-Wärmepumpe mit 2.400 Euro gefördert. Das Gerät muss hierfür eine Mindest-Jahresarbeitszahl von 1,3 aufweisen. Bei einer Nennwärmeleistung der Anlage zwischen 10 und 20 kW gibt es über 10 kW zusätzlich 120 Euro je installierter kW-Leistung.
Für die Beheizung der Räume nutzen Gaswärmepumpen Umweltwärme. Steht diese nicht ausreichend zur Verfügung, sorgt ein Erdgas-Brennwertmodul dafür, dass der Wärmebedarf effizient gedeckt wird. Weitere Informationen zur Technik: http://www.igwp.de/

4. Förderung von Mini-KWK-Anlagen
Zum 1. April 2012 nimmt die Bundesregierung die Förderung von Mini-KWK-Anlagen wieder auf - so können Einfamilienhausbesitzer (bestehende Gebäude), die ein Mikro-BHKW mit 1 kWel installieren, Förderzuschüsse von 1.500 Euro herhalten. Die Stadtwerke Burscheid GmbH begrüßt die Wiederaufnahme der Förderung, da es ein positives Signal in Richtung Ausbau von KWK-Anlagen in Deutschland darstellt.

Die ab April dieses Jahres geltende Richtlinie sieht folgende Abstufungen bei der Förderung vor:

  • 1.500 Euro pro kWel bis einschließlich ein kWel
  •    300 Euro pro kWel von ein bis einschließlich vier kWel
  •    100 Euro pro kWel von vier bis einschließlich zehn kWel
  •      50 Euro pro kWel von zehn bis einschließlich 20 kWel

So erhält beispielsweise ein Mini-BHKW mit einer elektrischen Leistung von zehn Kilowatt nach der neuen Richtlinie einen einmaligen Investitionszuschuss von 3.000 Euro. Voraussetzungen dafür: Die Anlagen müssen einen Gesamtjahresnutzungsgrad von mindestens 85 Prozent aufweisen. Außerdem Pflicht: Primärenergieeinspeisungen von mindestens 15 Prozent bei KWK-Anlagen mit einer Leistung bis zehn kWel und mindestens 20 Prozent bei Anlagen von zehn bis 20 kWel.

Weitere Voraussetzungen sind unter anderem: ein Wärmespeicher mit einem Energiegehalt von mindestens 1,6 kWh pro installierte kWth mit einer Steuerung und Regelung für eine wärme- und stromgeführte Betriebsweise und intelligentes Wärmespeichermanagement, ein Messsystem zur Bestimmung des aktuellen Strombedarfs (Smart Meter) sowie eine Schnittstelle für eine externe Leistungsvorgabe für Anlagen mit einer elektrischen Leistung über drei Kilowatt.

Die staatlichen Fördermittel stehen nur in begrenztem Umfang zur Verfügung. Deshalb empfiehlt sich eine zügige Antragstellung.

Die Richtlinien und weitere Informationen finden sich im Internet unter www.bmu.de sowie www.bafa.de.